Und dann geht alles ganz schnell

Christian Wolf | 10.11.2011 | 1016 | Alltag | Teilen

Mandantin ist plötzlich nach einer Trennung hilfebedürftig geworden und benötigt für sich und ihre Kinder Leistungen. Sie beantragt beim Jobcenter Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV). Das Jobcenter prüft und bewilligt ihr Leistungen und rechnet ein nicht vorhandenes Einkommen in Höhe von ca. 900 EUR an. Entsprechend niedrig fallen die Hartz-IV-Leistungen aus. Die Anrechnung des (fiktiven) Einkommens ist rechtswidrig. Das weiß auch die Behörde spätestens nach Vorlage einer entsprechenden Urkunde seit dem 05. Oktober 2011. Passiert ist indes nichts.

Bis zu meinem Widerspruch. Vom 04.11.2011.

Am 07.11.2011 ergeht plötzlich ein neuer Bescheid, da man ja nach Erlass des Ausgangsbescheides die Unrichtigkeit erkannt habe. Ich glaube eher, man will sich um die Gebühren für das Widerspruchsverfahren drücken.

Teilen | Tweet | Bookmark | Flattr | Druck

# , ,

Kurz-Url:

Kommentare geschlossen.