Ruf doch nicht an.

Christian Wolf | 29.05.2012 | 1297 | Alltag | Teilen

Im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Grundsicherungsfällen ist ein direktes Gespräch zwischen Sachbearbeiter und Anwalt durchaus von Vorteil, vieles könnte dann einfacher geklärt werden. Indes hat man beim Versuch, telefonisch durchzudringen, bisweilen den Eindruck, mit einer Briefkastenfirma in der Dritten Welt zu telefonieren.

Anruf #1:

Ansage, Alle Leitungen belegt.

Anruf #2:
Es tutet. … nach 3 Minuten lege ich wieder auf.

Anruf #3:

Es tutet. Anschließend hört man Warteschleifenmusik, dann bricht die Leitung zusammen.

Anruf #4:

Warteschleifenmusik, dann tutet es. Dann Ansage: Alle Leitungen sind im Moment belegt.

Anruf 5:

Warteschleifenmusik. Dann aufgelegt. Dann einstweilige Anordnung beim Gericht beantragt.

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Eine Meinung zu diesem Beitrag:

  1. 31/05/2012 Bert meint:

    Hmm, irgendetwas machen Sie falsch: Wenn bei mir (Richter) das Telefon klingelt, ist meist eine Rechtsanwaltsfachangestellte am anderen Ende der Leitung und teilt mir mit, ich werde “sofort mit Herrn Rechtsanwalt XY verbunden”…und teilweise habe ich dann auch schon nach mehreren Minuten Wartezeit aufgelegt – als Angerufener…