Pressemitteilung Nr. 26/2010 vom 10.06.2010
Ein Rechtsreferendar ist vor dem Verwaltungsgericht Berlin mit seinem Begehren gescheitert, die Klausuren für das Zweite Juristische Staatsexamen nicht in Berlin-Marzahn schreiben zu müssen. Die 15. Kammer des Gerichts wies seinen Eilantrag, mit dem er erreichen wollte, das schriftliche Staatsexamen stattdessen in Berlin-Wilmersdorf abzulegen, zurück.
Aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen im Gebäude der Senatsverwaltung für Justiz in der Salzburger Str. 21-25 können schriftliche Prüfungen derzeit nicht in den Räumen des Gemeinsamen Juristischen Prüfungsamtes (GJPA) erfolgen. Um die Kandidaten nicht mit Baulärm zu belasten und damit angemessene Prüfungsbedingungen sicherzustellen, mietete das GJPA externe Räume für die Klausurenkampagne an. Sie befinden sich beim Polizeiabschnitt 62 in Berlin-Marzahn und in einem Dienstgebäude des Landes am Fehrbelliner Platz. […]